• Pflanzenvermietung seit 2016 für Filmproduktionen & Greenfilming
  • Pflanzenverleih für Event-Locations & Messebau
  • Müllvermeidung mit nachhaltigen Mietpflanzen
  • Konzepte für Gartenschauen und Ausstellungen
  • Leihpflanzen sparen Geld und Energiekosten
  • Pflanzenvermietung seit 2016 für Filmproduktionen & Greenfilming
  • Pflanzenverleih für Event-Locations & Messebau
  • Müllvermeidung mit nachhaltigen Mietpflanzen
  • Konzepte für Gartenschauen und Ausstellungen
  • Leihpflanzen sparen Geld und Energiekosten

Hoja Santa aus der Maya-Kultur (Piper auritum)

Artikelnummer: 6006

170,00 €
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Auf Lager
Lieferzeit: 5 Tag(e)

Beschreibung

Der Mexikanische Blattpfeffer (Piper auritum), auch Makulan (Maya-Sprache), Pfefferblatt oder Ohrenpfeffer genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae) mit großen, wohlriechenden Blättern, die wir als Mietpflanze anbieten (empfindliche Blätter).


Der Mexikanische Blattpfeffer ist ein schnellwüchsiger, bis über 3 Meter hoher Strauch oder bis über 5 Meter hoher Baum mit ca. 20 bis 30 cm großen, herzförmigen und gestielten Laubblättern, die vor allem unterseits kurz samtig behaart sind. Die wechselständigen, leicht ledrigen, dünnen, bewimperten Blätter sind ganzrandig, spitz oder bespitzt und an der Basis öfters einseitig länger. Die Blattstiele sind im unteren Teil scheidig-geflügelt. Die Pflanze ist im tropischen Mittelamerika heimisch. Sie kommt ursprünglich vor im südlichen Mexiko, in Guatemala, El Salvador, Honduras, Belize, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Kolumbien.


Auf Kuba und auf Jamaika ist sie ein Neophyt. Die frischen Pfeffer verströmen ein würziges Anisaroma, das auf das Phenylpropanoid Safrol zurückzuführen ist. Die Giftigkeit des Safrols macht den Einsatz dieses exotischen Gewürzes gesundheitlich bedenklich.


Es werden nicht die Samen, sondern die hocharomatischen, ca. 30 x 30 cm großen, herzförmigen Blätter in der Küche verwendet. Das einzigartige Aroma ist nur schwer zu beschreiben und hat etwas von rauchigem Sternanis, Muskatnuss, Pfeffer und Aprikose. Die geschälten, fingerdicken Stängel sind zart und knackig und können roh an Salate gegeben werden; - sie haben zusätzlich einen starken Kokosgeschmack.


Die Pflanzen werden am Naturstandort über 3 Meter hoch. Die Ureinwohner am Rio Indio in Zentralpanama nehmen die Blätter als Lockmittel beim Fischfang. Das ätherische Öl wirkt stark anziehend auf einige Fischarten. Eine kuriose Würzmethode besteht darin, Fische vor der Verarbeitung mit den Blättern zu füttern, wodurch sie auf natürliche Art aromatisiert werden. In der mexikanischen Küche werden die großen Blätter jedoch hauptsächlich entweder klein geschnitten an Soßen gegeben, oder sie werden mit Fisch, Fleisch o.ä. gefüllt, wobei das Aroma nach kurzer Garzeit in die Füllung zieht. Nach ca. 15 Minuten sind die anfänglich ziemlich festen Blätter weich wie Spinat, und können dann mitgegessen werden.


Wir bieten diese Mietpflanze im Pflanzkübel von 20 Liter.