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Tomate ist nicht nur Ketchup (Solanum lycopersicum)

Artikelnummer: 6007

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Beschreibung

Die Tomate engl. təˈmɑːtoʊ (Solanum lycopersicum ) ist eine Pflanze, deren Frucht eine essbare Beere ist , die als Gemüse verzehrt wird: Obwohl die Tomate gekocht und als Gemüse verzehrt wird, ist sie botanisch gesehen eine Frucht , genauer gesagt eine Beere, bestehend aus dem Fruchtknoten und den Samen einer Blütenpflanze.


Diese Frage führte in den Vereinigten Staaten zu einem Rechtsstreit. 1887 machten US-Zollgesetze, die Gemüse, nicht aber Obst, mit Zöllen belegten, den Status der Tomate zu einer Frage von rechtlicher Bedeutung. Im Fall Nix gegen Hedden entschied der Oberste Gerichtshof der USA am 10. Mai 1893, dass die Tomate nur für die Zwecke des Zolltarifs von 1883 als Gemüse gilt. Grundlage dafür war die gängige Definition, die Gemüse nach seiner Verwendung einordnet – es wird üblicherweise zum Abendessen und nicht als Dessert serviert.


Das Wort Tomate stammt vom spanischen tomate , das wiederum vom Nahuatl- Wort tomatl [ˈtomat͡ɬ] kommt. In Österreich sowie in Südtirol wird die Tomate auch Paradeiser oder Paradeisapfel genannt.


Tomaten sind eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Damit ist sie eng mit anderen Speisegewächsen wie der Kartoffel (Solanum tuberosum), der Paprika (Capsicum) und der Aubergine (Solanum melongena) verwandt, aber auch mit Pflanzen wie der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie oder dem Tabak (Nicotiana).


Der wahrscheinliche wilde Vorfahre der Tomate, die rotfrüchtige Solanum pimpinellifolium, stammt aus dem westlichen Südamerika, wo sie vermutlich erstmals domestiziert wurde. Tomatenpflanzen sind Kletterpflanzen, die niederliegend wachsen und bis zu 3m hoch werden können. Sie sind frostempfindliche Stauden, werden aber oft als einjährige Pflanzen kultiviert


Tomaten stammen ursprünglich aus dem westlichen Südamerika und wurde möglicherweise dort oder in Mexiko domestiziert. Die Eroberung von Tenochtitlán durch den spanischen Konquistador Hernán Cortés im Jahr 1521 leitete den weitreichenden kulturellen und biologischen Austausch ein. Im Zuge des so genannten Kolumbianischen Austauschs im 16. Jahrhundert wurde sie von den Spaniern in die Alte Welt eingeführt, wo sie in der spanischen Küche Verwendung fand.


Anderswo in Europa wurde sie zunächst als Zierpflanze genutzt, nicht zuletzt, weil man sie mit den Nachtschattengewächsen verwandt hielt und annahm, sie sei giftig. Das in Leiden aufbewahrte Herbarium "En Tibi Herbarium" von 1555 enthält einen Herbarbeleg für die älteste Tomate Europas. Joachim Kreich, Apotheker in Torgau, gründete 1543 einen in Deutschland berühmten botanischen Garten, den die Apothekerfamilie Moser bis zur Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg 1637 fortführte. Kreich war einer von nur vier bekannten Tomatenbesitzern im damaligen Deutschland.


Da zu dieser Zeit noch kein einheitliches System zur wissenschaftlichen Benennung von Lebewesen verwendet wurde, taucht die Tomate in der damaligen Literatur unter einer Vielzahl unterschiedlicher Namen auf, unter anderem "mala peruviana", "pomi del Peru" (peruanischer Apfel), "poma aurea", "pomme d’Amour", oder "pomum amoris" (Liebesapfel).


Tomatenpflanzen sind Kletterpflanzen, meist einjährig und frostempfindlich, können aber in Gewächshäusern mitunter länger überleben. Ein riesiger "Tomatenbaum" in den Versuchsgewächshäusern des Walt Disney World Resorts in Lake Buena Vista, Florida, war möglicherweise die größte jemals gemessene einzelne Tomatenpflanze. Sie trug über 32.000 Tomaten mit einem Gesamtgewicht von 522 kg.


Die Blüten sind selbstbefruchtend. Moderne Sorten wurden so gezüchtet, dass sie gleichmäßig rot reifen, was jedoch Süße und Geschmack der Früchte beeinträchtigt hat.


In den letzten Jahren wurde, besonders im Bio-Landbau, eine Vielzahl nicht mehr bekannter altertümlicher Sorten wiederentdeckt, die aus den Anfängen der Tomatenkultur stammen. Die Tomaten werden in der Regel von Hand geerntet und erzielen Preise von über 10 Euro pro Kilogramm.


Damit Tomatenkulturen zu einem guten Ergebnis führen, sind folgende Faktoren zu optimieren: resistente und tolerante Sorten, ausgeglichene, kontinuierliche Nährstoffversorgung, viel Licht, ausreichend Wärme, gute Bodenstruktur bis etwa 50 cm Tiefe, bei Bodenkultur keine frische Kalkung, warme Böden (Temp. > 14 °C), möglichst frühe Ernte sowie eine gleichmäßige Bewässerung für gleichmäßiges Wachstum. Neuere Forschungen haben ergeben, dass Tomaten, die mit verdünntem Meerwasser gezüchtet werden, bei geringerem Verbrauch an wertvollem Trinkwasser eine erhöhte Menge an wichtigen Nährstoffen enthalten.


Die Tomate besitzt einen kräftigen, herzhaften Umami- Geschmack und ist eine wichtige Zutat in Küchen weltweit. Tomaten werden häufig in Saucen für Pasta und Pizza , in Suppen wie Gazpacho und Tomatensuppe, in Salaten und Würzmitteln wie Salsa und Ketchup sowie in verschiedenen Currygerichten verwendet. Sie werden auch als Fruchtsaft getrunken und in Getränken wie dem Bloody Mary Cocktail verwendet.


Tomatenblüten sind zwittrig und können sich selbst befruchten. Die Tomate wird weltweit wegen ihrer essbaren Früchte angebaut, wobei es Tausende von Sorten gibt.


Die Tomate wurde im 16. Jahrhundert, wahrscheinlich über die Philippinen oder Macau, nach China eingeführt. Sie erhielt den Namen 番茄fānqié (ausländische Aubergine). Im Jahr 2023 betrug die weltweite Tomatenproduktion 192 Millionen Tonnen. China führte die Liste mit 36​​% an, gefolgt von Indien, der Türkei und den USA. In Deutschland wurden 2023 101.060 t, in Österreich 56.950 t und in der Schweiz 35.501 t geerntet. Die Niederlande produzierten 2023 durch intensive Gewächshauskultur 726.000 Tonnen


Tomaten werden mitunter bei öffentlichen Protesten geworfen. Aufgrund dieser Symbolik wählte die niederländische Sozialistische Partei die Tomate als ihr Logo. Dieselbe Bedeutung findet sich im Namen der amerikanischen Film- und Fernsehkritik -Website "Rotten Tomatoes".


Wir vermieten Tomaten als Jungpflanzen ab Januar sowie im Herbst als stattliche Solitärs im Kübel.