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Papas arrugadas (Solanum x chaucha)

Artikelnummer: 4000

Verkaufspreis: 40,00 €
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Beschreibung

Kartoffeln sind unterirdische Stängelknollen der Pflanze Solanum tuberosum, einer mehrjährigen Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), die ursprünglich aus Amerika stammen und in vielen Teilen der Welt als Grundnahrungsmittel geschätzt werden.


Das englische Wort "potato" stammt vom spanischen patata , das wiederum vom Taíno batata kommt , was "Süßkartoffel" bedeutet, nicht die Pflanze, die heute einfach als "Kartoffel" bekannt ist.


Papas Antiguas de Canarias sind die Knollen der Kartoffel (Solanum tuberosum) der Unterarten Andigena, (aus den Anden kommend) Tuberosum und Chaucha. Sie werden auch regionale, traditionelle oder bunte Kartoffeln genannt.


Papas arrugadas (wörtlich "runzlige Kartoffeln") sind hierzu das traditionelle Kartoffelgericht der Kanarischen Inseln: Es wird üblicherweise mit einer Chili- Knoblauch-Sauce, genannt Mojo Rojo, serviert. Das Gericht wird traditionell aus bestimmten lokalen Kartoffelsorten, den so genannten Papas Antiguas (alten Kartoffeln), wie beispielsweise der Papa Bonita (Bonita ojo de Perdiz) oder der Papa Negra, zubereitet. Diese werden gereinigt (aber nicht geschält) und in Salz- bzw idealerweise in Meerwasser gekocht. Diese einzigartigen, ursprünglich aus den Anden stammenden Kartoffel-Sorten genießen im Kanarischen Archipel den Status einer geschützten Ursprungsbezeichnung.


Wilde Kartoffelarten kommen vom Süden der USA bis ins südliche Chile vor. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Kulturkartoffel einen gemeinsamen Ursprung im Gebiet des heutigen südlichen Peru und des äußersten Nordwestens Boliviens hat. Dort wurde die Kartoffel vor etwa 7.000 bis 10.000 Jahren aus einer Art des Solanum brevicaule- Komplexes domestiziert.


Nach der spanischen Eroberung des Inkareichs führten die Spanier im Rahmen des Kolumbianischen Austauschs in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Kartoffel in Europa ein. Europäische Seefahrer verbreiteten das Grundnahrungsmittel anschließend in Gebiete und Häfen weltweit, insbesondere in ihre Kolonien. Europäische und koloniale Bauern zögerten bekanntlicherweise zunächst, Kartoffeln anzubauen.


Zu Zeiten der Entdeckung der neuen Welt waren die Kanarischen Inseln eine wichtige Zwischenstation für die Seefahrer des 16. Jahrhunderts, um noch einmal Proviant und Trinkwasser für die lange Überfahrt nach und von Amerika laden zu können. Die Kartoffeln gelangten somit direkt aus Amerika auf die Kanarischen Inseln und wurden dort in klimatischen Zonen angebaut, die ihren Herkunftsgebieten ähnlich waren.


Aufgrund der kleinstrukturierten Landwirtschaft der Kanarischen Inseln und den günstigen klimatischen Bedingungen konnten diese "Urkartoffeln", zu denen auch die Sorte negra gehört, in den ökologischen Nischen der Inseln über Jahrhunderte überleben.


Während fast alle in Mitteleuropa bekannten Kartoffelsorten zur Art Solanum tuberosum zugeordnet werden, wird die Sorte negra Solanum x chaucha zugeordnet (nicht gesichert). Sie ist wegen ihres exzellenten, feinwürzigen, cremig-buttrigen Geschmacks und des samtig weichen Genusserlebnisses eines der geschmacklich interessantesten Gourmetkartoffeln und eines echtes kulinarisches Highlight und Delikatesse.


Der Mangel an genetischer Vielfalt aufgrund der zunächst sehr begrenzten Anzahl eingeführter Sorten machte die Kartoffel weltweit anfällig für Krankheiten. Der Blick auf seltene schmackhafte und weniger bekannte Ursprungssorten lohnt sich also.


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