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Hirschzunge kannte schon Hildegard von Bingen (Asplenium scolopendrium)

Artikelnummer: 1027

Verkaufspreis: 20,00 €
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Beschreibung

Der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium), auch einfach Hirschzunge genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Streifenfarne (Asplenium) innerhalb der Familie der Streifenfarngewächse (Aspleniaceae). Durch seine ganzrandigen Blattwedel ist der Hirschzungenfarn leicht von allen anderen europäischen Farnarten zu unterscheiden, die in der Regel ein- bis mehrfach gefiederte Wedel aufweisen.


Das auffälligste und ungewöhnlichste Merkmal des Farns sind seine einfachen, riemenförmigen, ungeteilten Wedel. Die vermeintliche Ähnlichkeit der Blätter mit der Zunge eines Hirsches führte zu dem gebräuchlichen Namen "Hirschzungenfarn".


Carl von Linné gab dem Hirschzungenfarn erstmals 1753 in seinem Werk "Species Plantarum" den wissenschaftlichen Namen Asplenium scolopendrium. Das lateinische Artepitheton scolopendrium leitet sich vom griechischen Wort skolopendra ab , was Hundertfüßer oder Tausendfüßer bedeutet; dies rührt daher, dass das Blattmuster an die Beine eines Tausendfüßers erinnert.


Asplenium scolopendrium ist eine in der Alten Welt verbreitete Art: Die Pflanzen wachsen auf neutralen, kalkreichen und/oder kalkhaltigen Substraten unter Laubbäumen (in OstNordamerika meist Zuckerahorn), darunter feuchte Böden und feuchte Mauerritzen; sie kommen am häufigsten im Schatten vor. Pflanzen in voller Sonne sind meist verkümmert und gelblich gefärbt, während solche im Vollschatten dunkelgrün und gesund sind. Die isolierten Populationen der nordamerikanischen Variante im Südosten der USA finden sich ausschließlich in Dolinen oder Kalksteinhöhlen. Diese Populationen könnten Relikte kühlerer pleistozäner Klimate sein.


Asplenium scolopendrium wird häufig als Zierpflanze kultiviert, wobei verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Wedelformen selektiert wurden, darunter solche mit gefransten Wedelrändern, gegabelte Wedel und kerbenförmige Wedel.


Dieser Farn wurde im 19. Jahrhundert in der Volksmedizin als Heilpflanze zur Stärkung der Milz (daher der archaische Name der Gattung Milzfarne) und für andere Zwecke verwendet.


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