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Gott und die Dattel (Phoenix dactylifera)

Artikelnummer: 4029

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Beschreibung

Die Echte Dattelpalme (Phoenix dactylifera) arabisch نخلة التمر, ist eine Blütenpflanzenart aus der Familie der Palmengewächse (Arecaceae) und stammt ursprünglich aus der Region von den Golfstaaten bis Pakistan. Sie wird wegen ihrer essbaren, süßen Früchte, den Datteln, kultiviert und geschätzt. Die Art wird in Nordafrika, dem Nahen Osten, Australien, Süd- und Südostasien, Portugal, Spanien, im Küstenbereich des Mittelmeerraums und in den Wüstenregionen Südkaliforniens weit verbreitet angebaut .


Dattelpalmen erreichen eine Höhe von bis zu 30 Metern mit einem elastischen Stamm und wachsen einzeln oder bilden Gruppen mit mehreren Stämmen aus einem einzigen Wurzelsystem. Sie wachsen langsam und können bei guter Pflege über 100 Jahre alt werden. Sie hat eine weit ausladende Blattkrone, die von 60 bis 150 gefiederten, 3 bis 6 Meter langen Blättern (Wedel) gebildet wird. Sie kann über 100 Jahre alt werden. Fossilienfunde belegen, dass die Dattelpalme seit mindestens 50 Millionen Jahren existiert.


Im Vergleich zur Kanarischen Dattelpalme (Phoenix canariensis) ist die Echte Dattelpalme in allen Teilen schmaler.


Archäologische Funde belegen den Dattelanbau in Arabien seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. Datteln sind in der muslimischen, christlichen und jüdischen Religion von hoher symbolischer Bedeutung. Schon in der Antike, von Mesopotamien bis zum prähistorischen Ägypten, wurden Datteln kultiviert . Die alten Ägypter stellten aus den Früchten Dattelwein her und aßen die Datteln zur Erntezeit.


Ein bekanntes Sprichwort rund um die Dattel lautet: "Die Datteln sind reif abzubrechen". Es bedeutet, dass der günstigste Zeitpunkt für eine Handlung oder ein Geschäft gekommen ist und genutzt werden muss. Ein anderes, oft verwendetes Sprichwort ist: "Wenn du ein Dattelbaum bist, dann ertrag es, dass du von Narren mit Steinen geworfen wirst".


Etwa zwei Drittel der heutigen Datteln werden im Nahen Osten erzeugt. Weitere Anbaugebiete findet man in Nord- und Zentralamerika sowie in Asien, dort vor allem in Pakistan. Im Jahr 2024 betrug die weltweite Dattelproduktion 9,9 Millionen Tonnen . Führend waren Saudi-Arabien, Ägypten, Algerien und der Iran, die zusammen 63% der Gesamtmenge ausmachten.


Dattelpalmen tragen nach dem Pflanzen erst nach 4 bis 8 Jahren Früchte und liefern ab dem 7. bis 10. Jahr marktfähige Erträge. Ausgewachsene Dattelpalmen können pro Erntesaison 70 bis 140 Kilogramm Datteln produzieren.


Das Herz der Pflanze und junge Blätter werden als Palmkohl verzehrt, als Viehfutter dienen die älteren Blätter. Die gerösteten Steinkerne der Früchte können als Kaffeeersatz dienen. In den alten Kulturgebieten werden die festen Blätter zum Decken von Dächern verwendet. Die Stämme dienen als Bau- und Brennmaterial. Die aus den Blättern gewonnenen Blattstreifen und Fasern benutzt man zur Herstellung von Matten, Körben und Stricken.


Nach Europa gelangen sehr zuckerreiche Datteln. In den Anbaugebieten spielen Früchte eine größere Rolle, bei denen in der Fruchtwand Stärke abgelagert wird. Diese Stärkedatteln sind in getrocknetem Zustand sehr lange haltbar und stellen in gepresstem Zustand das so genannte "Dattelbrot" dar. Datteln werden auch zur Herstellung eines Sirups verwendet, der fälschlich als "Dattelhonig" bezeichnet wird. Aus ihm lässt sich Zucker und unter Vergären Arrak gewinnen.


Seit Jahrtausenden ist die Dattelpalme (Phoenix dactylifera) wichtigster Nahrungslieferant der Wüstenvölker. Die Dattelpalme ist etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien (Gebiet des heutigen Irak) kultiviert worden. Bei den Babyloniern galt sie als Gottesbaum. Allein sie ermöglichte es dem Menschen, Oasen zu besiedeln. Palmen in der Wüste – das bedeutet zugleich Wasser. Dies haben auch die Israeliten bei ihrer Wanderung durch die Wüste erfahren (4. Mose 33,9).


Datteln werden in der Bibel über 50 Mal und im Koran 20 Mal erwähnt. Dattelpalmen haben in den abrahamitischen Religionen eine große Bedeutung. Der Baum wurde im alten Israel, wo sich Judentum und später Christentum entwickelten, intensiv als Nahrungsquelle angebaut. Dattelpalmenblätter werden im Christentum am Palmsonntag verwendet.


Im christlichen Glauben gilt die Dattelpalme als Symbol für Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit, für Heiligkeit und Auferstehung. Debora saß unter einer Dattelpalme, um Recht zu sprechen (Richter 4,4–5).


Im antiken Rom stammten die Palmenwedel, die bei Triumphzügen als Symbol des Sieges verwendet wurden, höchstwahrscheinlich von der Dattelpalme. Die Dattelpalme war eine beliebte Gartenpflanze in römischen Peristylgärten, obwohl sie im gemäßigteren Klima Italiens keine Früchte trug.


Die Dattelpalme gehört zu den "Sieben Arten" (shivat haminim), die traditionell mit dem Land Israel in Verbindung gebracht und in der jüdischen Tradition verehrt werden. Historisch gesehen gilt die Dattelpalme als Symbol für Judäa und das jüdische Volk.


Die Dattelpalme spielt in der Hebräischen Bibel eine bedeutende Rolle. Gelehrte interpretieren den in Exodus 3 erwähnten "Honig", der das Gelobte Land als "von Milch und Honig fließend" beschreibt, nicht als Hinweis auf Bienenhonig, sondern auf Dattelsirup. Palmen oder Teile von Palmen werden in der Tora im Zusammenhang mit Orten wie Elim, Jericho (der Stadt der Palmen) und dem Gerichtsort Deboras im Buch der Richter erwähnt.


Im Koran weist Allah Maryām (die Jungfrau Maria) an, während der Wehen bei der Geburt von Isa (Jesus) Datteln zu essen. In der islamischen Kultur gehören Datteln und Joghurt oder Milch traditionell zu den ersten Speisen, die nach Sonnenuntergang im Ramadan zum Iftar verzehrt werden.


"Brich Dein Fasten, indem Du Datteln isst, denn sie sind reinigend" – dies stammt aus der Tradition des Propheten Mohammed und ist im islamischen Kulturkreis, besonders im Ramadan, fest verankert.


Palmzweige sind ein weit verbreitetes Symbol für Sieg, Freude und Frieden. Die immergrünen Blätter der Palme sind außerdem ein Sinnbild für das ewige Leben und die Auferstehung. In der christlichen Kunst begegnen uns Palmzweige daher häufig als Märtyrer-Attribute.


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