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Buchsbaum - Symbol der Unsterblichkeit (Buxus sempervirens)

Artikelnummer: 1069

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Beschreibung

Der Gewöhnliche Buchsbaum oder auch nur Buchs genannt, ist der Klassiker unter den gestalterischen Gartemnpflanzen und ist ursprünglich in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien und im mediterranen Raum heimisch. Der Buchsbaum bevorzugt ozeanisch geprägtes Klima. Der Name der Gattung Buchsbaum (Buxus) stammt vermutlich vom griechischen Wort "pyxis", zu deutsch "Büchse". Aus dem hellen, harten und kleinporigen Holz wurden bereits im Altertum Dosen und andere kleine Behälter hergestellt. Buchsbaumholz wurde wegen seiner Härte bereits vor 170.000 Jahren von Neandertalern zur Herstellung von Grabstöcken benutzt.


Interessant sind auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Bosbaum (mittelhochdeutsch), Bossebaum (mittelhochdeutsch), Boyschebaum, Buchs (Graubünden), Buchsboum (althochdeutsch), Buxbaum, Palm (Eifel, Ostfriesland, Schweiz), Palmenberg (Eifel), Pikesbum (Siebenbürgen), Poxbaum (mittelhochdeutsch), Puchsbaum (mittelhochdeutsch) und Puhs (althochdeutsch). Ähnlich im Niederdeutschen: Buschbom (Altmark, Mecklenburg, Pommern), Bussbom (Mecklenburg, Ostfriesland). Sowie auch Kaukasische Palme.


Der Buchsbaum wächst sehr langsam als immergrüner Strauch oder selten kleiner Baum. Die Art wächst typischerweise auf Böden aus Kreide und Kalkstein, meist als Unterholz in Wäldern mit größeren Bäumen, am häufigsten in Rotbuchenwäldern, manchmal aber auch in offenem trockenem Gebirgsgestrüpp,


Der Buchs wird gerne als Zier- und Nutzgehölz angepflanzt und kommt als Gartenflüchtling gelegentlich auch verwildert vor. Dabei spielt er eine wichtige Rolle in der Gartenkunst. Ein Barockgarten ohne Buchsbaum ist nicht wirklich ein Barockgarten. Er ist robust, immergrün und einfach in die gewünschte Form zu schneiden. Er war bereits den Griechen bekannt; die Römer rahmten ihre Gartenbeete mit niedrigen Buchsbaumhecken ein.


Tatsächlich wird der Buchsbaum in deutschen Gärten seit mehreren Jahren totgesagt und tatsächlich ist er auch an vielen Stellen dem Buchsbaumzünsler zum Opfer gefallen. Auf vielen Friedhöfen wurde der Baum bereits komplett verbannt. Doch Totgesagte leben offensichtlich länger. Zu Beginn seines Auftretens hatte der Buchsbaumzünsler in Deutschland kaum natürliche Feinde. Mittlerweile wird vermehrt beobachtet, dass heimische Vogelarten wie Spatzen, Kohlmeisen und Buchfinken sowie mehrere Wespenarten befallene Buchsbäume gezielt aufsuchen und die Raupen verzehren.


Zudem ist der Buchs eine sehr symbolträchtige Pflanze. In Deutschland galt das immergrüne Gewächs auch als Zeichen des Weiterlebens nach dem Tod- dessen Zweige wurden etwa bei der Totenaufbahrung auf den Boden gestreut. Katholiken schmücken am Palmsonntag die Kreuze ihrer Wohnung und des Herrgottswinkels mit gesegneten Zweigen des Buchsbaums. Gelegentlich werden Buchsbaumzweige auch anstelle von Tannenzweigen für Adventskränze und Weihnachtsschmuck genutzt. In den Niederlanden wurden zu Ostern Buchszweige über Herdstellen und an Stalltüren gehängt. Auch in China gilt der Buchsbaum als Symbol für langes Leben.


Mit einem Arrangement aus Buchsbaumkugeln oder einem einzeln stehenden Buchsbaum als Spirale kann man optische Highlights setzen. Wir bieten den Buchsbaum zur Vermietung zum Beispiel als Kugelbäum in 40cm Höhe, aber auch "als wilde Variante im Topf" für mediterrane Gestaltungen. Buchsbaum als Plastik gibt es bei uns nicht!